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Donnerstag, 29. September 2016

Montage hassen und auf Wunder warten


Wir warten auf das Wochenende, das nächste Gehalt, besondere Gelegenheiten und eventuell sogar auf unsere "große Liebe" - aber warum verdammen wir Montage und warten bzw. erwarten, dass uns diese Dinge unser Schicksal zuspielen wird ohne, dass wir Etwas dafür tun?

Oft wollen wir uns selbst Arbeit und Verantwortung abnehmen indem wir unseren Erfolg, unsere Misserfolge, ja sogar unser ganzes Leben dem "Schicksal" in die Schuhe schieben: "Dafür konnte ich nichts, das war Schicksal" oder "Das war dein Schicksal, in Zukunft wird sich schon herausstellen, dass es so besser war".

Ich gebe zu, dass es oft einfach ist Fragen, auf die wir keine Antwort wissen oder auch von anderen Personen keine bekommen, mit dem Schicksal zu "beantworten". So müssen wir uns jedenfalls kurzfristig nicht mehr mit dem Thema befassen und bekommen unseren Kopf etwas frei. Manchmal kann man sich damit auch sehr aus Situation rausreden weil man "nichts dafür konnte". 
Aber müssen wir uns nicht eigentlich eingestehen, dass wir durch dieses ständige Aufschieben von Entscheidungen und Antworten und Warten auf Wochenenden vielleicht schon einige Chancen verpasst haben ? 
Manchmal ist es die richtige Entscheidung ins kalte Wasser zu springen und aus seinem Alltagstrott auszubrechen um andere Blickwinkel seines Lebens kennenzulernen. Auch wenn sich diese Entscheidungen manchmal nachträglich betrachtet nicht immer als die Besten herausstellen, müssen wir uns jedenfalls keine Gedanken darüber machen wie es gewesen sein könnte, ob etwas geklappt hätte und ob man eine Chance verpasst hat. Manche der Entscheidungen die wir treffen und anfänglich zweifelhaft oder vage erschienen, könnten schließlich auch die besten unseres Lebens werden. Das gilt es nur herauszufinden und selbst wenn es nicht klappt immer das Beste draus zu machen und zu 100 Prozent hinter sich selbst zu stehen - auch wenn das viel Mut verlangt. 

Ich finde es ist für Jeden an der Zeit, nicht mehr auf Freitage & Co. zu warten, sondern auf sich selbst zu vertrauen, jeden Tag als neue Gelegenheit zu sehen, sein Leben glücklich zu leben und dabei alle Erfahrungen - positive sowie negative - zu sammeln. Denn genau diese Erlebnisse formen uns zu dem Menschen der wir sind und bilden unsere Persönlichkeit die wir an andere Personen weitergeben. Genau das macht uns aus also sollten wir uns nicht hinter unserem Schicksal verstecken.

Xoxo, Sophia 

1 Kommentar:

  1. Ich denke schon, dass vieles Schicksal ist und lese deshalb zum Beispiel gern mein Jahreshoroskop auf http://www.schicksal.com/Horoskope/Horoskop-Jahreshoroskop/Jahreshoroskop-2017 durch. Allerdings denke ich auch, dass das Schicksal nur das betrifft, was du selbst nicht ändern kannst. Alles was du selbst in der Hand hast, also Entscheidungen, liegen allein bei dir. Menschen schieben viel zu oft Verantwortung für ihr Leben auf andere, weil sie sich einfach nicht eingestehen können, das Mut oder Willen etwas umzusetzen fehlen. Und das ist auch gar nicht schlimm - wenn die Motivation groß genug ist etwas zu machen, dann machen wir es auch. Wenn nicht, dann eben nicht. Nur sollten wir dann eben nicht rumheulen, dass das Schicksal nicht wollte, dass wir es tun können. Ich mag diesen Artikel von dir sehr. Ich teile vieler deiner Gedanken hier. :)

    Fine

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